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Die direkten Folgen eines Einsatzes von Atomwaffen wären für Menschen, Materialien und Ökologie verheerend. Neben den unmittelbaren desaströsen Auswirkungen drohen globale klimatische Effekte. Es könnte weltweit zu einer mehrjährigen, deutlichen Reduktion der einfallenden Sonnenstrahlung verbunden mit einem Temperatursturz kommen. Die Folgen für die Landwirtschaft und damit für die weltweite Ernährung wären fatal. Bereits ein regionaler Atomkrieg, z.B. zwischen Nuklearmächten Indien und Pakistan, hätte prekäre globale Folgen mit mehrjährigen Ernteausfällen. Der Vortrag bespricht die neuesten Simulationsergebnisse zu dem Themenkomplex. Es ist ohnehin strikt geboten, durch ernsthafte Verhandlungen, neue Verträge und andere Maßnahmen das Risko für einen Atomkrieg drastisch zu verringern.
Generative KI verändert, wie wir Produkte entwerfen und anpassen. In diesem Vortrag wird gezeigt, wie moderne Sprachmodelle es ermöglichen, technische Konstruktionen über eine semantische Ebene direkt in natürlicher Sprache zu beschreiben und zu verändern. Dadurch können erstmals auch Menschen ohne Ingenieurwissen aktiv in den Gestaltungsprozess eingreifen. Nach einer allgemeinverständlichen Einführung in die Funktionsweise von großen Sprachmodellen und klassische Konstruktionsprozesse wird demonstriert, welches Potenzial sogenannte Text-to-CAD-Ansätze heute bieten – und wie sie die Konstruktion nachhaltig demokratisieren könnten
Die Region um den Naivashasee in Kenia ist ein zentrales Produktionsgebiet der globalen Schnittblumenindustrie und ein wichtiger Arbeitsmarkt für Migrant:innen aus verschiedenen Teilen des Landes. Der Vortrag untersucht die Rosenproduktion als Schauplatz, an dem sich globale Marktwirtschaften mit lokalen Praktiken verschränken. Ausgangspunkt bildet ein unscheinbares Objekt: der Blumeneimer aus den Gewächshäusern. Anhand seiner Aneignung, Zirkulation und Umnutzung wird gezeigt, wie sich an diesem Objekt soziale, politische und ökologische Verflechtungen nachzeichnen lassen.
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel sind eindeutig: Der menschengemachte Anstieg von Treibhausgasen führt zu globaler Erwärmung, Meeresspiegelanstieg und negativen Folgen für Umwelt und Gesundheit. Dennoch variiert die öffentliche Wahrnehmung stark. Der Vortrag analysiert den Einfluss von (Fehl)Informationen, sozialen Kontexten sowie gesellschaftlichen Transformationsprozessen auf Wahrnehmung und Verhalten. Zudem wird diskutiert, warum Wissen nicht automatisch zu nachhaltigem Handeln führt und wie Entscheidungskontexte nachhaltiges Verhalten oft erschweren. Abschließend wird gezeigt, wie evidenzbasiert Entscheidungskontexte geschaffen werden können, um nachhaltiges Verhalten zu fördern.
Jacob Hörisch thematisiert welchen Beitrag wir als Konsumierende zu nachhaltiger Entwicklung leisten können und was nachhaltiger Konsum für nachhaltige Entwicklung nicht leisten kann. Dafür wird die Rolle unterschiedlicher ökonomische Akteure in Bezug auf nachhaltige Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft verglichen und es werden beispielhafte Strategien vorgestellt, wie man den eigenen Konsum nachhaltiger gestalten kann. Schließlich gibt die Vorlesung einen Überblick über ausgewählte aktuelle Erkenntnisse der aktuellen Forschung zu nachhaltigem Konsum