Die Region um den Naivashasee in Kenia ist ein zentrales Produktionsgebiet der globalen Schnittblumenindustrie und ein wichtiger Arbeitsmarkt für Migrant:innen aus verschiedenen Teilen des Landes. Der Vortrag untersucht die Rosenproduktion als Schauplatz, an dem sich globale Marktwirtschaften mit lokalen Praktiken verschränken. Ausgangspunkt bildet ein unscheinbares Objekt: der Blumeneimer aus den Gewächshäusern. Anhand seiner Aneignung, Zirkulation und Umnutzung wird gezeigt, wie sich an diesem Objekt soziale, politische und ökologische Verflechtungen nachzeichnen lassen.