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Sommersemester
09
.
June
2026
Universitätsgesellschaftlicher Dienstag
Unternehmertum im Alltag: Warum wir alle Unternehmer:innen sind – oder wie wir es werden können
Moderator:in:  
Prof. Dr. Pauline Reinecke

In dem 30-minütigen Format wollen wir gemeinsam entdecken, was Entrepreneurship eigentlich bedeutet – konkret, verständlich und nah am Alltag. Anhand zentraler Fragen wie „Was ist ein Startup?“, „Warum gründen Menschen?“ oder „Muss man dafür wie Elon Musk sein?“ nähern wir uns dem Thema Schritt für Schritt. Wir schauen uns an, wie aus einfachen Ideen erste Prototypen entstehen, wo die ersten Kund:innen herkommen und was es bedeutet, ein Geschäftsmodell wachsen zu lassen. Kleine interaktive Übungen – wie das „Crazy Cow“-Spiel – helfen dabei, diese Prozesse direkt auszuprobieren und mitzudenken. Ziel ist es, Entrepreneurship als etwas Greifbares zu vermitteln, das nicht nur „die Startups da draußen“ betrifft, sondern vielen von uns im Alltag.

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Sommersemester
02
.
June
2026
Universitätsgesellschaftlicher Dienstag
Furcht und Mitleid in Zeitenwenden-Bertolt Brechts Theater heute
Moderator:in:  
Prof. Dr. Ulrike Steierwald

Furcht und Mitleid waren seit dem 18. Jahrhundert Schlüsselbegriffe einer Theatergeschichte der Emotionen und ihrer sozialen und kulturellen Konditionierung wie Wirksamkeit. Vor dem Hintergrund der radikalen, globalen Veränderungen des 21. Jahrhunderts – dem Erstarken totalitärer Autokratien und Diktaturen, den Eskalationen von Krieg, Terror und Gewalt sind Emotionen und ihre gesellschaftspolitischen Effekte neu zu beschreiben. Dabei spielen die auf ökonomische Optimierung und Effizienz ausgerichteten Entwicklungen von Artificial Intelligence und die omnipräsenten Wahrnehmungsumgebungen der Virtual Reality eine extreme Rolle. Brechts Schriften zum Theater liefern hierfür eine Reflexionshorizont, vor dem sich nicht nur die Krisen der Gegenwart abzeichnen, sondern auch grundlegende Fragen nach Wirklichkeit, Medialität und Wirkungsästhetik in neuem Licht erscheinen.

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Sommersemester
28
.
April
2026
Universitätsgesellschaftlicher Dienstag
Das Fach Geschichte an der Leuphana – Chancen und Potenziale
Moderator:in:  
Prof. Dr. Heike Düselder und Prof. Dr. Joachim Tauber im Gespräch mit Prof. Dr. Christina Wessely

Fake News, KI generierte Bilder, fragwürdige historische Begriffe und separierte oder gar gefälschte Quellen.– Eine kritische Reflexion und Einordnung der ungeheuren Informationsflut ist heute wichtiger denn je. Das Studium der Vergangenheit kann Fragen aufwerfen und Strukturen offenlegen, die unser Handeln bewusst oder unbewusst steuern. Es gibt Orientierung, trägt zur Urteilsbildung bei und hilft, Handlungsoptionen für die Zukunft zu entwickeln.  Das Handwerk der Historiker*innen ist dafür wichtig und notwendig. Quellenkritik, die detaillierte Darstellung und Interpretation von Ursache und Wirkung und die Kontextualisierung von Ereignissen und menschlichem Handeln vermittelt das Studienfach Geschichte, das künftig  an der Leuphana Universität im Nebenfach angeboten werden soll. Prof. Dr Heike Düselder, Museumsdirektorin, und Prof. Dr. Joachim Tauber, Zeithistoriker und ehemaliger Direktor des Nord-Ost-Instituts, diskutieren mit Prof. Dr. Christina Wessely über Chancen und Perspektiven des „Minor Geschichte“ an der Leuphana.

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Sommersemester
21
.
April
2026
Universitätsgesellschaftlicher Dienstag
Globale klimatische Konsequenzen eines regionalen Nuklearkrieges
Moderator:in:  
Prof. Dr. Markus Quante

Die direkten Folgen eines Einsatzes von Atomwaffen wären für Menschen, Materialien und Ökologie verheerend. Neben den unmittelbaren desaströsen Auswirkungen drohen globale klimatische Effekte. Es könnte weltweit zu einer mehrjährigen, deutlichen Reduktion der einfallenden Sonnenstrahlung verbunden mit einem Temperatursturz kommen. Die Folgen für die Landwirtschaft und damit für die weltweite Ernährung wären fatal. Bereits ein regionaler Atomkrieg, z.B. zwischen Nuklearmächten Indien und Pakistan, hätte prekäre globale Folgen mit mehrjährigen Ernteausfällen. Der Vortrag bespricht die neuesten Simulationsergebnisse zu dem Themenkomplex. Es ist ohnehin strikt geboten, durch ernsthafte Verhandlungen, neue Verträge und andere Maßnahmen das Risko für einen Atomkrieg drastisch zu verringern.

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Sommersemester
14
.
April
2026
Universitätsgesellschaftlicher Dienstag
Generative KI und die Demokratisierung der Konstruktion
Moderator:in:  
Prof. Dr. Arthur Seibel

Generative KI verändert, wie wir Produkte entwerfen und anpassen. In diesem Vortrag wird gezeigt, wie moderne Sprachmodelle es ermöglichen, technische Konstruktionen über eine semantische Ebene direkt in natürlicher Sprache zu beschreiben und zu verändern. Dadurch können erstmals auch Menschen ohne Ingenieurwissen aktiv in den Gestaltungsprozess eingreifen. Nach einer allgemeinverständlichen Einführung in die Funktionsweise von großen Sprachmodellen und klassische Konstruktionsprozesse wird demonstriert, welches Potenzial sogenannte Text-to-CAD-Ansätze heute bieten – und wie sie die Konstruktion nachhaltig demokratisieren könnten

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