Universitätsgesellschaftlicher dienstag

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Zeit zum Gedankenaustausch

Der Universitätsgesellschaftliche Dienstag bringt das universitäre Leben in Lüneburg den an Wissenschaft interessierten Bürgerinnen und Bürgern näher. Etwa eineinhalb Stunden lang bieten wir mit diesem Format Woche für Woche die Möglichkeit zum Gedankenaustausch. Nach einem geselligen Auftakt bieten kurze Vorträge die Grundlage für eine lebhafte, offene Diskussion. Pro Abend steht ein Thema unserer Universität im Mittelpunkt. Mit dem Universitätsgesellschaftlichen Dienstag sind wir regelmäßig im Museum Lüneburg zu Gast.

Ablauf: Vortrag mit anschließender Diskussion

Zeit: 19:00 – 20:00 Uhr

Ort: Foyer im Museum Lüneburg

Die Teilnahme ist kostenlos.

Themen und termine

Sommersemester
14
.
April
2026
Universitätsgesellschaftlicher Dienstag
Generative KI und die Demokratisierung der Konstruktion
Prof. Dr. Arthur Seibel

Generative KI verändert, wie wir Produkte entwerfen und anpassen. In diesem Vortrag wird gezeigt, wie moderne Sprachmodelle es ermöglichen, technische Konstruktionen über eine semantische Ebene direkt in natürlicher Sprache zu beschreiben und zu verändern. Dadurch können erstmals auch Menschen ohne Ingenieurwissen aktiv in den Gestaltungsprozess eingreifen. Nach einer allgemeinverständlichen Einführung in die Funktionsweise von großen Sprachmodellen und klassische Konstruktionsprozesse wird demonstriert, welches Potenzial sogenannte Text-to-CAD-Ansätze heute bieten – und wie sie die Konstruktion nachhaltig demokratisieren könnten

Sommersemester
21
.
April
2026
Universitätsgesellschaftlicher Dienstag
Globale klimatische Konsequenzen eines regionalen Nuklearkrieges
Prof. Dr. Markus Quante

Die direkten Folgen eines Einsatzes von Atomwaffen wären für Menschen, Materialien und Ökologie verheerend. Neben den unmittelbaren desaströsen Auswirkungen drohen globale klimatische Effekte. Es könnte weltweit zu einer mehrjährigen, deutlichen Reduktion der einfallenden Sonnenstrahlung verbunden mit einem Temperatursturz kommen. Die Folgen für die Landwirtschaft und damit für die weltweite Ernährung wären fatal. Bereits ein regionaler Atomkrieg, z.B. zwischen Nuklearmächten Indien und Pakistan, hätte prekäre globale Folgen mit mehrjährigen Ernteausfällen. Der Vortrag bespricht die neuesten Simulationsergebnisse zu dem Themenkomplex. Es ist ohnehin strikt geboten, durch ernsthafte Verhandlungen, neue Verträge und andere Maßnahmen das Risko für einen Atomkrieg drastisch zu verringern.