Universitätsgesellschaftlicher dienstag

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Zeit zum Gedankenaustausch

Der Universitätsgesellschaftliche Dienstag bringt das universitäre Leben in Lüneburg den an Wissenschaft interessierten Bürgerinnen und Bürgern näher. Etwa eineinhalb Stunden lang bieten wir mit diesem Format Woche für Woche die Möglichkeit zum Gedankenaustausch. Nach einem geselligen Auftakt bieten kurze Vorträge die Grundlage für eine lebhafte, offene Diskussion. Pro Abend steht ein Thema unserer Universität im Mittelpunkt. Mit dem Universitätsgesellschaftlichen Dienstag sind wir regelmäßig im Museum Lüneburg zu Gast.

Ablauf: Vortrag mit anschließender Diskussion

Zeit: 19:00 – 20:00 Uhr

Ort: Foyer im Museum Lüneburg

Die Teilnahme ist kostenlos.

Themen und termine

Wintersemester
17
.
February
2026
Universitätsgesellschaftlicher Dienstag
Klimarettung an der Kasse? Was Konsumierende verändern können
Prof. Dr. Jacob Hörisch

Jacob Hörisch thematisiert welchen Beitrag wir als Konsumierende zu nachhaltiger Entwicklung leisten können und was nachhaltiger Konsum für nachhaltige Entwicklung nicht leisten kann. Dafür wird die Rolle unterschiedlicher ökonomische Akteure in Bezug auf nachhaltige Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft verglichen und es werden beispielhafte Strategien vorgestellt, wie man den eigenen Konsum nachhaltiger gestalten kann. Schließlich gibt die Vorlesung einen Überblick über ausgewählte aktuelle Erkenntnisse der aktuellen Forschung zu nachhaltigem Konsum

Wintersemester
24
.
February
2026
Universitätsgesellschaftlicher Dienstag
Die Wahrnehmung des Klimawandels und nachhaltiges Handeln in Zeiten umfassender Transformation
Prof. Dr. Ulf Hahnel

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel sind eindeutig: Der menschengemachte Anstieg von Treibhausgasen führt zu globaler Erwärmung, Meeresspiegelanstieg und negativen Folgen für Umwelt und Gesundheit. Dennoch variiert die öffentliche Wahrnehmung stark. Der Vortrag analysiert den Einfluss von (Fehl)Informationen, sozialen Kontexten sowie gesellschaftlichen Transformationsprozessen auf Wahrnehmung und Verhalten. Zudem wird diskutiert, warum Wissen nicht automatisch zu nachhaltigem Handeln führt und wie Entscheidungskontexte nachhaltiges Verhalten oft erschweren. Abschließend wird gezeigt, wie evidenzbasiert Entscheidungskontexte geschaffen werden können, um nachhaltiges Verhalten zu fördern.