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Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel sind eindeutig: Der menschengemachte Anstieg von Treibhausgasen führt zu globaler Erwärmung, Meeresspiegelanstieg und negativen Folgen für Umwelt und Gesundheit. Dennoch variiert die öffentliche Wahrnehmung stark. Der Vortrag analysiert den Einfluss von (Fehl)Informationen, sozialen Kontexten sowie gesellschaftlichen Transformationsprozessen auf Wahrnehmung und Verhalten. Zudem wird diskutiert, warum Wissen nicht automatisch zu nachhaltigem Handeln führt und wie Entscheidungskontexte nachhaltiges Verhalten oft erschweren. Abschließend wird gezeigt, wie evidenzbasiert Entscheidungskontexte geschaffen werden können, um nachhaltiges Verhalten zu fördern.
Jacob Hörisch thematisiert welchen Beitrag wir als Konsumierende zu nachhaltiger Entwicklung leisten können und was nachhaltiger Konsum für nachhaltige Entwicklung nicht leisten kann. Dafür wird die Rolle unterschiedlicher ökonomische Akteure in Bezug auf nachhaltige Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft verglichen und es werden beispielhafte Strategien vorgestellt, wie man den eigenen Konsum nachhaltiger gestalten kann. Schließlich gibt die Vorlesung einen Überblick über ausgewählte aktuelle Erkenntnisse der aktuellen Forschung zu nachhaltigem Konsum
Deutsche Schüler schneiden so schlecht ab wie nie“ titelt die Tagesschau zu den PISA-Ergebnissen (05.12.23). Nicht nur in den Medien wird den Schüler*innen ein Scheitern attestiert, dabei evaluieren Schulleistungsstudien eigentlich das BildungsSYSTEM. Immer wieder wird die Systemebene mit der des Individuums verwechselt, auch und gerade in den Bereichen Inklusion und Nachhaltigkeit. Warum dies Konsequenzen für das Gelingen von Bildungsprozessen hat, wird im Vortrag entlang verschiedener Beispiele von Simone Abels, Professorin für Didaktik der Naturwissenschaften und Vizepräsidentin u.a. für Lehrkräftebildung, diskutiert.
Textilien zählen seit jeher zu zentralen Materialien transkultureller Formensprachen. Dieser Vortrag widmet sich Arbeiten zeitgenössischer afrikanischer Künstler:innen, die auf unterschiedliche Weise mit textilen Medien operieren. Ihre Werke verhandeln Fragen von Identität, globalen Warenströmen, kolonialer Geschichte und fortwirkenden Machtverhältnissen, lassen sich aber auch als Medien des Widerstands und der Resilienz verstehen. Der Vortrag diskutiert künstlerische Positionen mit Blick auf historische und gegenwärtige Verflechtungen und Kontinente übergreifende Dynamiken und schlägt dabei einen Bogen von Begegnungen auf Augenhöhe, Ausbeutungs- und Gewaltbeziehungen vom 15. Jahrhundert bis heute.
Amazon macht es uns bequem. Seit einigen Jahren baut das amerikanische Unternehmen konsequent eine Infrastruktur der Lieferung aus, um uns aus dem ‚Laden für Alles‘ mit braun verpackten Gütern zu beglücken. Dabei verändert Amazon durch die Logistik unsere Städte, und es entsteht eine neue Kultur der Bequemlichkeit. Der Vortrag befasst sich mit der Frage, wie Amazon unsere Städte verändert und entwirft eine Kritik der ‚Convenience‘.